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Designwettbewerb: 
Kunden die unsern H-100 Eckhornsubwoofer modifiziert haben
5.01.2014 von Helmut.J
Hallo Herr Reck
Nach so manschen Eigenbau-Subwoofer Projekten bin ich dann mal auf den A-404 gestoßen, den ich für ein Bassreflexs-Subwoofer erworben habe. Ich war begeistert vom Preis-Leistungsverhältnis.
Dann habe ich den H-100 entdeckt und habe viel darüber gelesen in diversen Foren.
Wo ich dann leider feststellen musste, das die negativen Meinungen immer von denen war, die noch nie einen H-100 besaßen oder gehört hatten.
Jetzt wollte ich mir selber eine Meinung machen und kontaktierte Herr Reck. (Wobei ich immer noch staune wie schnell die Fragen beantwortet werden.)
Da meine Frau bestimmt noch auf der Suche nach dem richtigen Weihnachtsgeschenk war. Hab ich einen H-100 bestellt,  den ich dann auch schon nach 3 Tagen erhielt. Da er einen kapitalen Transportschaden hatte, wurde sofort ein Ersatz verschickt, der ebenfalls nach 3 Tagen da war.
Ausgepackt, in die Ecke gestellt, angeschlossen (A-404) probe gehört!
Klasse, das hat sich gelohnt. So trocken und präzise das man sich dran gewöhnen musste. Jetzt, nach ein paar Tagen einspielen, kommt das Eckhorn  so richtig  zur Geltung.  Man kann ihn nicht Orten aber fühlen. Er spielt mit unheimlich viel Druck ohne zu wummern oder zu dröhnen.
So nun…… das man damit keinen Schönheitswettbewerb gewinnen konnte war mir klar. Ich bin dann mal ein paar Stunden in den Keller  mit dem Teil gegangen und hab mal was

Jetzt bin ich zufrieden und kann eine absolute Kaufempfehlung  geben !  ….hier bin ich gerne Kunde!
Weiter so….
Gruss
Helmut.J

 

1.10.2013 von Manuel K.
Bereits vor etwa einem Jahr fasste ich den Entschluss dass mein guter alter Canton AS-40 SC zwar ein schöner treuer Allrounder ist jedoch ihm doch der gewisse Spaßfaktor fehlt, was vielleicht dem etwas schwachbrüstigen 120 Watt Aktivmodul geschuldet ist. Also wurde recherchiert, gesucht, Probe gehört, doch konnten mich einige Kandidaten nach dem Test in den eigenen vier Wänden nicht wirklich überzeugen. Vor allem die Verteilung des Basses machte den meisten in meinem wahrscheinlich nicht unkritischen Zimmer mit Schräge und Dachgaube zu schaffen, einmal war es zu wenig, einmal dröhnte es und da fehlte der Tiefbass oder oder oder – das Ergebnis war kurz gesagt einfach ernüchternd. Nach einigem hin und her stieß ich im Hifi-Forum auf den Reckhorn H-80 und informierte mich auf der Homepage ein wenig mehr über dieses ungewöhnliche und unförmige Monstrum. Die Kundenberichte und die ausführliche Beschreibung von Herrn Reck weckten meine Neugier und ich bestellte mir dieses Teil einmal um es zunächst zu testen.
Da ich zu dieser Zeit aufgrund meines Studiums ein Praktikum absolvierte und dies bei der Firma Canton bei uns im schönen Taunus, hatte ich dort die Gelegenheit den H-80 auch gegen einen Canton Sub 1200R antreten zu lassen. Zunächst muss man natürlich sagen dass der Canton optisch ein absoluter Hingucker im Gegensatz zum H-80 ist, der erste Kommentar von einem der Entwicklungsingenieure war auch: „Was ist das denn für eine Wäschetrommel?“, aber letzten Endes zählt doch der Sound, also wurde getestet. Das erste was auffiel war die Präzision die der H-80 in den Raum stellt, während der Canton möglichst frei im Raum aufgestellt werden musste um sehr sauber und trocken zu klingen, gelang dies dem H-80 in einer Raumecke. Auch die Verteilung des Basses war sehr gleichmäßig und in dem etwas größeren Hörraum konnte der H-80 sein Temperament voll ausspielen, er konnte sogar mit mehr Pegel als der Canton aufwarten, dieser schaffte gleiche Pegel nur in der Raumecke, wummerte dort jedoch, sodass die Präzision dahin war. Lediglich beim Tiefbass musste sich der H-80 geschlagen geben, dort hatte der mit Passivmembran bestückte 12“er Canton doch deutlich die Nase vorn, erst bei vollem Bassboost an der S1-Aktivweiche ließ sich etwas mehr Tiefbass aus dem H-80 kitzeln.
Nach langem Testen stand für mich jedoch fest, dass es solch eine „Wäschetrommel“ irgendwann mal werden sollte, da der Spaßfaktor sowie die gnadenlose Präzision bei Musik mich überzeugte und ich auch nicht über tausend Euro für einen Subwoofer hinlegen wollte.
Leider war der H-80 erst einmal ausverkauft und der Nachfolger H-100 wurde angekündigt, ließ jedoch noch etwas auf sich warten so dass ich zunächst in ein neues Notebook für’s Studium investierte und erst im vergangenen Sommer zufällig das Angebot mit dem H-100-Designwettbewerb entdeckte.
Also nicht lange gezögert und bestellt, eine konkrete Idee wie aus dieser, Herr Reck möge es mir verzeihen, schnöden mit schwarz-glänzendem Stoff überzogenen Bassrolle etwas ansehnlicheres wird das man auch im trauten Heim aufstellen kann, war bereits vorhanden. Lange Rede kurzer Sinn, im Internet Kunstleder bestellt und schon wurde aus der Plüschrolle eine edel wirkende elfenbeinfarbene Säule, schnell noch den Fuß etwas verschönert und ein Firmenschild, welches ich dankenswerter Weise von Herrn Reck erhielt, auf der Vorderseite angebracht, und schon ließ sich das Teil auch in eine Wohnumgebung integrieren, sogar im Wohnzimmer meiner Eltern machte der „neue“ H-100 so einen guten Eindruck und harmonierte klangtechnisch vor allem mit den Klipschis als Satelliten vorzüglich.
Dort wurde dann zunächst – als meine Mutter aus dem Haus war ;) – auch erst einmal getestet, wie schon gesagt, klanglich passte der H-100 super zu den Klipsch, diese spielen sehr dynamisch und vermitteln ein gewisses Livefeeling, da passte die temperamentvolle Spielweise des H-100 super dazu. Getrennt wurde bereits etwa bei 60 Hz und der H-100 ergänzte das Klangbild auch schön unaufdringlich nach unten hin. Erstaunlich war, dass die Tiefbassschwäche des Vorgängers H-80 beim H-100 schlicht weg nicht mehr vorhanden war, er spielte genauso tief wie der auf dem Bild zu sehende Canton AS-125 SC meines Vaters, der jedoch bei hohen Pegeln nicht mehr so viel Spaß macht wie der H-100. Durch die vielfältigen Einstellmöglichkeiten des A-406 Subwooferverstärkers ließ sich der H-100 auch super integrieren. Insgesamt stellt der H-100 eine sehr gute Subwooferlösung dar, da er sowohl ordenlichen Tiefgang, jedoch eine sehr gute Präzision wie man sie von geschlossenen Subwoofern gewohnt ist hat und ordentliche Pegelreserven bereitstellt. Lediglich an der Optik sollte doch ein wenig gefeilt werden, so ließe sich bestimmt auf Kundenwunsch eine ansprechendere Optik finden, vll wäre es sogar eine gute Sache wenn man den H-100 gleich im Vornherein gegen entsprechenden Aufpreis individualisieren könnte, so ließen sich evtl mehr Käufer ansprechen, die sonst lieber zu einem der wohnzimmertauglicheren Modellen greifen, da wären wir wieder beim WAF, der ja bei vielen einen nicht zu unterschätzenden Einfluss hat, wenn die Hifi-Anlage die Inneneinrichtung optisch zerstört führt das bekanntlich nicht zu Frieden mit der Lebensgefährtin. ;)

Hier nun noch ein paar Photos die den Umbau dokumentieren:


 

Das Entfernen der Klammern war sehr mühselig und hinterließ Spuren, wie sich später herausstellen sollte wäre es besser gewesen ich hätte hier noch nachgebessert und den Untergrund geglättet, da bei Trocknung des Klebers solche Unebenheiten sichtbar wurden.
Zurechtschneiden des Kunstleders.

 
Erstes Anpassen, danach wurde die Innenseite des Kunstleders mit einer Art Tapetenkleister für schwere Wandtapeten bestrichen. Ich habe absichtlich Sprühkleber vermieden, da dieser meist zu schnell trocknet und Korrekturen so nahezu unmöglich sind.
 
Die Überstände wurden danach eingekerbt und mit einem Handtacker fixiert. Der Elektrotacker hatte etwas zu viel Wucht und selbst bei niedriger Einstellung versenkte er die Klammern in der verhältnis- mäßigen weichen Oberseite.
   Fertig mit der Bespannung.             Zum Schluss wurde noch der Standfuß verschönert und das Herstellerschild angebracht. In Planung ist noch eine Marmorplatte auf der der H-100 stehen soll, sowie evtl eine runde
Marmorplatte wie beim H-80, die als Ober-Platte dienen soll, da das Silikonpad optisch nicht sehr ansprechend ist, auch werde ich noch Zierringe um die gefalzten Ränder anbringen, damit man an der Unterseite nicht mehr die Überstände sieht.

 

16.09.2013 von
Eileen K. aus M.
Obwohl der Eckhornsub H-100 in der gelieferten Form mit schwarzem Samt keine schlechte Figur macht, haben wir uns entschlossen, das Design unserem persönlichen Geschmack anzupassen.
Zunächst wurden die Befestigungsklammern für den Samt oben und unten entfernt. Das sind eine ganze Menge Klammern, aber mit ein wenig Geduld dauert das vielleicht 20 min. Aufpassen muss man dabei, dass man beim Lösen der Klammern nicht den Korpus beschädigt, weil die Klammern teilweise nah am Rand befestigt sind. Wenn alles an Stoff entfernt ist, kann aber muss nicht grundiert werden. Nach dem Grundieren zur Haftverbesserung sollte die Oberfläche angeschliffen werden, wenn man z. B. Farbe direkt auftragen will. Bei Tapete oder Ähnlichem könnte das entbehrlich sein.

Wenn alles an Stoff entfernt ist, kann aber muss nicht grundiert werden. Nach dem Grundieren zur Haftverbesserung sollte die Oberfläche angeschliffen werden, wenn man z. B. Farbe direkt auftragen will. Bei Tapete oder Ähnlichem könnte das entbehrlich sein. Nach dem Entfernen des Schleifstaubs mit einem feuchten Lappen kann dann eigentlich schon mit einer geeigneten Farbe/Lack gestrichen werden. Ich habe mich für einen Lack mit Graniteffekt aus dem Baumarkt entschieden.
Sprühen sollte man erst von oben nach unten und dann von rechts nach links, damit eine homogene Oberfläche entsteht. Am Besten mehrere Schichten nach kurzem Antrocknen, aber noch nass in nass, damit die Farbe eine Fläche ergibt. Nicht zu viel Farbe, sonst gibts Nasen. Nach dem Auftrag des Granitsprays habe ich zur Versiegelung noch Klarlack aufgetragen, um die Oberfläche widerstandsfähiger zu gestalten.


Das Eckhorn sieht nach dem Lackieren (im Garten bei wenig Wind) ein wenig wie eine Säule aus. Da könnte man theoretisch auch noch etwas aufsetzen , damit es tatsächlich wie ein Stück Granitsäule aussieht. Und obwohl ich weiß, dass es ein hohler Körper ist, denkt man beim Anblick jetzt, es wäre Stein/Granit. Jetzt bin ich auch mit der Oberfläche zufrieden.
P:S. Zum Klang des H - 100
Nachdem ich schon einige Subs bei mir gehört hatte (Nubert, Magnat in mittlerer Ausstattung und eine Klipsch mit Einmesssystem) kann ich sagen, dass die Befassung und Einstellung mit dem A-406 Subverstärker mehr bringt, als einfach nur hinstellen und zu viel erwarten.
Obwohl mein Raum nicht ideal ist, ist der Bass nun sehr ordentlich. Der H-100 kann keine Physik überlisten, wenn der Raum völlig ungeeignet ist. Aber prinzipbedingt klingt er sehr präzise ohne Wummern. Er hat unheimlich Reserven. Also wer es richtig krachen lassen will, bitteschön. Die von Reckhorn angebotenen Soundfiles mit Basstönen sind im Übrigen sehr hilfreich bei der Feinjustierung.
Besonders gefallen hat er mir auch bei Musik (Grönemeyer live). Unaufdringlich und ein bisschen wie live.
Also meines Erachtens kann der H-100 locker mit doppelt so teuren Subs mithalten. Man muss ihn nur optisch in seine Räumlichkeiten integrieren können. Aber das Design ist nur durch die eigene Fantasie limitiert und die Oberfläche des Subs ist sehr gut geeignet, verschiedenste Materialien anzubringen (Farbe, Tapete, Teppich, Mosaikfliesen, kleine Holzleisten etc.).
Also ausprobieren sollte man ihn auf jeden Fall. Und bei dem Preis kann man nicht viel falsch machen.
29.05.2013 von S. Roepke
Hallo Herr Reck,
vielen Dank für schnelle Lieferung. Hier ein kurzer Bericht über den H-100 mit dem A-406:
Ich war schon seit längerem durch verschiedene Foren auf die Marke Reckhorn aufmerksam geworden und stand den Versprechungen über den H-100 kritisch gegenüber. Ein Subwoofer für knapp 200€ soll in die Raum Ecke gestellt werden, damit dieser die tiefen Bässe wiedergeben kann und das auch noch präzise; gleichzeitig soll das Niveau auf dem der H-100 spielt vergleichbar mit 1000€ oder teureren Subwoofern sein? Aufgrund dessen war ich sehr gespannt, als ich den Subwoofer im Zuge des Designwettbewerb mit dem Verstärker A-406 bestellte. Nach dem übersenden der Zahlungsbestätigung an Herrn Reck erfolgte die Versendung, welche schon nach zwei Tagen bei mir eintraf ? Beim Auspacken überraschte mich erst einmal die Größe der Rolle und das Gewicht des Verstärkers. Also nach dem Auspacken, anschließen zum Probehören. Dazu half mir die Bedienungsanleitung des Verstärkers sehr, in der sämtliche Anschlussvarianten beschrieben sind. Den Verstärker habe ich an einem Y-Kabel am Receiver LFE Kanal angeschlossen. Nun die Platzierung in der Ecke des Raumes. Letztendlich fand ich die liegende Position in einer Ecke am unauffälligsten; was jedoch später von meiner besseren Hälfte etwas anders gesehen wurde. Jetzt noch schnell die Anlage neu eingemessen; was jedoch ohne Subwoofer erfolgte, weil die Audyssey Einmessung bei mir den Subwoofer ausschließlich negativ beeinflusst (Mich würde mal interessieren, wie Audyssey den Sub einmisst?). Darauf den A-406, gemäß der Empfehlung von der Herrn Reck, die auf der Internetseite steht, eingestellt.
Und jetzt zum Hörtest:
Also ich bin immer noch begeistert, wie präzise dieser Sub spielt. Die heftigen Bassschläge werden förmlich in den Raum geschleudert und passen trotzdem, bei richtiger Einstellung, sehr gut in das Gesamtbild der Standlautsprecher. Wenn Musik abgespielt wird, bekommt man den Eindruck, ein Subwoofer wäre nicht vorhanden; erst wenn dieser ausgeschaltet wird, fällt einem das Fehlen der tiefen Bässe auf. Auch das Anregen der Raumresonanzen fiel bei dem H-100 viel schwächer aus, als bei meinem Bassreflex Sub (350W). Das ist, wie ich finde, einer der größten Vorteile, denn Resonanzen stören gerade in den tiefen Frequenzen. Der Sub rundet, meiner Meinung nach, das tonale Gesamtbild ab. Das Problem bei den bisher gehörten Subwoofern (Heco, Nubert, Teufel; verschiedene Modelle, u. a. auch der Oncle Doc) war, das diese sich nicht richtig in das Gesamtbild eingefügt haben und die Bässe zu einem “Brei“ verwaschen haben. Auch konnten diese nicht mit der Schnelligkeit der Standlautsprecher mithalten, weshalb beim Musik hören der Sub meistens aus war. Der Oncle Doc hatte mehr als genug Leistung, jedoch spielt dieser, meiner Meinung nach, nicht so präzise wie der H-100. Leistungstechnisch braucht sich der H-100 nicht zu verstecken. In meinem 26qm Raum ist es manchmal schon hart an der Schmerzgrenze der Ohren. Die 20 Hz erreicht er nicht ganz, jedoch bis 22Hz ist er noch voll da. Bei uns hängen schon ständig die Bilder an der Wand schief, die Gläser in der Vitrine scheppern und der Bass dröhnt aus  dem 1.Stock bis in den Keller ?. Jedoch ist der Tiefgang auch maßgeblich von den räumlichen Gegebenheiten und der Einstellung abhängig.
Beim Betrachten des Kaufpreises war ich schon ein wenig erstaunt, wie viel man für 470€ (H-100+A-406) bekommt, im Vergleich zu manch anderen Herstellern, die ein Vielfaches mehr verlangen. Zugegeben, schön sieht die Rolle nicht unbedingt aus und auch die Verarbeitung des Äußeren ist weniger hochwertig, was man von dem A-406 jedoch nicht sagen kann. Dieses Aussehen war meiner Frau deshalb auch
ein Dorn im Auge; schlussendlich haben wir eine akzeptable Lösung im Raum mit passender äußerlicher Verschönerung gefunden. Klanglich * musste ich deshalb leider kleine Abstriche machen, doch eine erhebliche Verbesserung  gegenüber dem vorherigen Sub ist dennoch eingetreten.
Daher kann ich den H-100 in Kombination mit dem A-406 nur empfehlen. Wer einen knochentrockenen Bass für wenig Geld haben möchte, sollte getrost zuschlagen.
Viele Grüße 
S.Roepke


* RECKHORN Kommentar: Die Aufstellung an einer Wand + Schrank entspricht nicht der korrekten Eckaufstellung