Anschlussvarianten für den Körperschallwandler BS-200i |
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Eine ungerade Anzahl von Shakern ist sehr ungünstig, Beispiele: 3 x 4 Ohm in Reihe = 12 Ohm = geringe Verstärkerleistung. 3 x 4 Ohm parallel = ca. 1,3 Ohm = zu niedrig - auch für unsere 2 Ohm-tauglichen Verstärker. |
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2 x BS-200i Körperschallwandler mit den Subwooferverstärkern A-400 bis A-409
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Die Anschlüsse des BS-200i sind groß genug, um bei Parallelschaltung von zwei 4 mm² Lautsprecherkabeln an den ersten Anschluss anzuschließen und weiter an den zweiten mit zwei 1,5mm² bis 3m Lautsprecherkabeln. Zwei BS-200i mit je 4 Ohm (das sind 2 Ohm Verstärkerlast) sind in Ordnung für den Verstärker oder andere 2 Ohm taugliche Endstufen. Für je zwei BS-200i wird ein o.g. Verstärker benötigt, da bei höherer Gesamtimpedanz als 2 Ohm die Leistung sinkt, die sich dann auf die Shaker verteilt (zu wenig Leistung pro Shaker). Einbautips unter: G-44 |
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Die Vorteile sind: | ||
1. Die Verstärkerleistung ist bei Parallelschaltung = 2 Ohm am höchsten. Wenn diese nicht benötigt wird, ist die Reihenschaltung = 8 Ohm stabiler gegen Überlast. 2. 2 x BS-200i teilen sich die "Arbeit" souveräner, als wenn man die gesamte Vibration aus nur aus einem Gerät holt. 3. Bei getrennten Sitzen benötigt man sowieso ein Gerät je Sitz. Auch Podeste werden besser angetrieben von 2 x BS-200i an verschiedenen Stellen. 4. Die Belastbarkeit verdoppelt sich, bzw. die Schwingspulen werden nicht so heiß. 5. Die Vibrationen reichen tiefer, wobei die Impulstreue und straffe Wiedergabe erhalten bleibt. |
Parallelschaltung![]() |
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Der BS-200i gehört zu den straff abgestimmten Körperschallwandlern ohne die Nachteile der u.g. Konstruktionen: A. Weichere Magnetaufhängung / niedrigere Resonanzfrequenz = weniger starke Rückstellkraft = schwammige Wiedergabe. B. Größeres Gewicht der schwingenden Teile = längeres Nachschwingen = verzögerte Wiedergabe. C. Längere Schwingspule für mehr Hub = noch längeres Nachschwingen. |
Reihenschaltung![]() |
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Verstärkereinstellung: Besonders sinnvoll ist der Einsatz des variablem SUBSONIC. Man dreht von ganz links solange nach rechts, bis die Vibration geringfügig schwächer wird. Hierdurch wird der unwirksame Frequenzbereich = Blindleistung gefiltert. Das entlastet den Körperschallwandler und Verstärker, sodass jetzt noch mehr Leistung für den Nutzbereich zur Verfügung steht. Diese Funktion ist besonders wichtig, wenn durch Einmesssysteme der untere Bassbereich für die Subwoofer angeboben wird. Darüberhinaus reagieren die BS-200i nur geringfügig auf veränderte Frequenzgänge und Filterung von Raumoden. Mit PHASE optimiert man die Zusammenarbeit des Körperschallwandlers mit dem Luftschallwoofer. Dazu betreibt man beide bis ca. 150 Hz und dreht an PHASE so lange bis es am lautesten / stärksten wirkt = beide laufen gleichphasig. Danach begrenzt man auf die gewünschten höchsten Frequenzen. Wir empfehlen 50-70 Hz = HIGH CUT ca. 9 Uhr bis 9:30, jedoch für Spiele und Autorennen kann man den BS-200i bis 150 Hz laufen lassen = HIGH CUT ca. 11 Uhr bis 13:00. |
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Audio-Video / Hauptgerät Einstellung: Der SUBWOOFER AUSGANG / SUB OUT / LFE sollte ca. plus 80% aufgedreht werden, damit ein starkes Signal per Mono-Cinchkabel an den Subwooferverstärker gesendet wird. Das ist noch wichtiger, wenn man den Ausgang verdoppeln muss mit Y-Cinchadaptor, um aus einem = zwei Ausgänge zu machen = 1 x zum normalen Subwoofer + 1 x zum Verstärker für die BS-200i Bass Shaker. Auch bei 2 x SUB OUT Cinchbuchsen sollte man + 80% aufdrehen, damit man die Eingangsempfindlichkeit der nachfolgenden Subwooferverstärker runterdrehen kann = weniger Einstreugefahr. Hierbei kann man über die Fernbedienung die Lautstärkerelation Subwoofer - Körperschallwandler bequemer einstellen. |
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